Viagra für Frauen? 
Die Pharmafirma Boehringer Ingelheim arbeitet an der Entwicklung eines Medikaments, das als Viagra für Frauen bekannt werden könnte. Es soll ähnlich wie Viagra bei den Männern, nun auch Frauen zu neuer Lust am Sex verhelfen.
Bereits in den 1990er Jahren forschte Boehringer an einem Medikament gegen Depressionen. Eine Nebenwirkung dieses Mittels, dass zwar die depressiven Verstimmungen nicht beheben konnte, war, dass die weiblichen Probanden jedoch mehr Lust auf Sex bekamen. Nach anfänglichem Zögern, ist Boehringer nun auf dem Weg ein Medikament weiter zu entwickeln, dass auf Frauen eine ebenso lustfördernde Wirkung haben könnte, wie Viagra bei den Männern.
Als verantwortlich für die Luststeigerung gilt der Wirkstoff Flibanserin. Flibanserin wirkt so, dass es den Botenstoff Serotonin blockiert, der unter anderem die Stimmung, den Appetit und den Schlafrhythmus reguliert. Durch die Blockade dieses Botenstoffs, wird im Gehirn die Produktion von Dopamin stimuliert, was wiederum die Libido anregt.
Lust ist etwas, dass im Kopf beginnt und weniger mit der körperlichen Verfassung oder dem Partner zu tun hat. Zunehmender Stress und der Leistungsdruck der modernen westlichen Zivilisation, hat auf Frauen einen ebenso schädlichen Einfluss wie auf die Männer. So klagen in den USA laut einer Umfrage eine von 10 Frauen über 18 über mangelnde Libido. Dies liegt mich Sicherheit auch an unserer hektischen und leistungsorientierten Lebensweise.
Anders als in früheren Zeiten spricht man heute auch nicht mehr von Impotenz beim Mann, oder von Frigidität bei der Frau, sondern nennt das ganze Hypoactive Sexual Desire Disorder (HSDD) bzw. erektile Dysfunktion. Dies nimmt Mitteln wie Viagra den Ruf, dass nur impotente Männer auf solche Mittel zurück greifen. Dies hat nicht unwesentlich zum weltweiten Erfolg des Potenzmittels beigetragen und wird auch der Lustpille für die Frau sicher zum Erfolg verhelfen.
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Teststreifen künftig auch aus der Drogerie 
Bisher waren Teststreifen und auch sonstiger Bedarf für Diabetiker, nur in den Apotheken erhältlich. Das wird sich in Zukunft ändern, denn das Saarländische Unternehmen Pharma Trend, plant seine Produkte zukünftig auch über Drogerien zu vertreiben.
Ihre bisherige Marke Testamed, die Teststreifen für Diabetiker umfasste, wird nun um weitere Produkte für Diabetiker erweitert. Dies betrifft Messgeräte und weiteres Zubehör, sowie auf Diabetiker zugeschnittene Körperpflegeprodukte. Diese sollen ab sofort über die Drogeriekette dm vertrieben werden. Zwar ist die dm Gruppe im Augenblick noch der einzige Handelspartner, aber es laufen bereits Verhandlungen mit weiteren Unternehmen, die ihr Interesse angemeldet haben.
Bekannt wurde Trend Pharma mit seinen Produkten wie Schwangerschaftstest, sowie Kondomen und Nahrungsergänzungsmitteln, diese werden in Apotheken aber auch in Drogeriemärkten erfolgreich vertrieben.
Da der Bedarf an speziellen Pflegemitteln für Diabetiker ständig steigt, ist das ein Vertriebsmodell mit Zukunft. Durch die ungesunde Lebensweise der Mitteleuropäer, ist die Zahl der Diabetiker immer noch stark ansteigend. Und da auch die Fälle von Fettleibigkeit weiter zunehmen, werden auch die Fälle von Diabetes sicher nicht weniger.
Der Verkaufspreis einer Packung mit 50 Teststreifen soll etwa bei 20 Euro liegen. Bei den Pflegeprodukten arbeitet Trend Pharma mit dem Kosmetikhersteller Sebapharma zusammen. Da nun alle Produkte unter einem Dach erhältlich sind, wird der Umsatz in diesem Segment mit Sicherheit weiter ansteigen.
Angst die Apotheker mit dieser Aktion zu verprellen, scheint Pharma Trend nicht zu haben. Da die Kassen die Kosten, für die für nicht insulinpflichtigen Typ-II-Diabetiker, in Zukunft nicht mehr übernehmen wollen, würde dieser Geschäftszweig für die Apotheken zunehmend unattraktiv werden.
